Wie geht's 2012 mit dem Balkongarten weiter?


Der Jahreswechsel ist die ideale Zeit für Vorsätze und um Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Ich überlege, wie es mit meinem Balkongarten 2012 weiter gehen soll? Sollen die im Frühling 2009 installierten "Hängenden Gärten" weiter ausgebaut werden oder stehen Veränderungen an?

Der Gemüse-Acker am Balkon
Die Idee für eine Anbaufläche am Balkon wurde aus dem Wunsch geboren, etwas Gemüse selbst im 5. Stock zu ziehen. Natürlich ist eine Fläche mit weniger als einem Quadratmeter und nur wenigen Zentimetern Erdtiefe eher ein Experiment als eine ernstzunehmende Selbstversorgung.


2009 habe ich auch ausführlich über den Verlauf des Balkon-Garten-Experiments berichtet. Das Gemüse sprießte mit wechselndem Erfolg und schnell lernte ich dazu, dass große Pflanzen in einem kleinen Beet nichts zu suchen haben. 

Halbe Saison

2010 wurden dann große Pflanzen, wie Zucchini, vom Balkon gänzlich verbannt. Stattdessen wurde die Bepflanzung auf eine "kurze Saison" ausgelegt. Der Grund war meine 8monatige Asienreise, die ich Mitte Juli startete. Daher wurde der Balkongarten Ende Juni schon in den sehr verfrühten Winterschlag versetzt.

Das Jahr 2011 war dann das Jahr der "Standard-Bepflanzung". Da ich erst im März von der Reise zurück kam und ich sehr viel Zeit in den Aufbau meiner Selbständigkeit investierte wurde der Balkongarten im Frühling hauptsächlich mit Salat bepflanzt. Rundum gab es auch weiterhin die Kübel und Kistchen mit Kräutern, Bohnen und Tomaten. 

Pilz und Fliegen machen Gemüse zu schaffen

Experimente mit neuen Gemüsesorten standen jedenfalls keine an, auch Pflanzen wurden aus Zeitmangel keines selbst gezogen. 

Im August, in der heißesten Jahreszeit, begannen dann wieder Probleme, die ich schon 2009 einmal bemerkte: Ein Pilz (Mehltau) und kleine Trauermücken machen mir das Gärtnerleben schwer. Die Pflanzen wollen nicht mehr recht wachsen.


Auch die Endiviensalat-Pflänzchen wuchsen nicht und der ausgesäte Vogerlsalat (Feldsalat) war bald mit einer feinen, weißen Schicht überzogen. Vermutlich treten diese Probleme auf, da die Pflanzen am Balkon nicht angeregnet werden.

Um diesem Pilz Herr zu werden steht diesen Frühling auf jeden Fall ein kompletter Wechsel der Erde an. Auch die Kisten müssen intensiv gereinigt werden, um die unerwünschten Sporen zu vertreiben.

Balkongarten oder Hängematte

Nachdem das komplette System zerlegt werden muss und das Auffüllen mit neuer Erde einiges an Geld kostet frage ich mich, ob es Zeit für Veränderungen wird. Vielleicht sollte ich den mit dem Balkongarten verbauten Platz wieder für meine Hängematte freigeben. Dabei müsste ich auf Gemüse und Obst vom Balkon weiterhin nicht verzichten.

Tomatenpflanzen hätten im Kübel weiterhin Platz, auch die Käferbohnen können die Hausmauer hinauf bis zum Dach ranken. Die Kräuter wurden ohnedies immer in den schmalen Kistchen am Balkongeländer angepflanzt. Eine Idee wäre noch, Erdbeeren in einer Blumenampel zu pflanzen. Was gäbe es schöneres als in der Hängematte zu liegen und die süßen Früchte zu naschen? Den Salat müsste ich zukünftig wieder am Markt kaufen.

Andererseits tut es mir ein bisschen leid das Balkongarten-Experiment mit der Anbaufläche zu beenden. Es hat mir doch riesig Spaß gemacht.

Was denkst Du? Ist es Zeit für Veränderung oder würdest Du den Balkongarten trotz der intensiven Reinigungsarbeiten und der Gefahr, dass der Pilz wieder zuschlägt, reaktivieren? Anbaufläche oder Hängematte?

Winterfan oder Sonnenanbeter?


Es gibt ja die unterschiedlichsten Charaktere: Die einen lieben den Winter heiß und können gar nicht oft genug auf den "Bretteln" die Hänge hinunter sausen. Für andere könnte kurz nach den Weihnachtsfeierlichkeiten und dem Jahreswechsel der Frühling beginnen. 

Ich zähle mich eher zu jenen, die dem rauen Gebirgsklima lieber im Winter den Rücken kehren und in den Süden abhauen. Nicht, dass ich den Winter gar nicht mag. Ich mag die Abwechslung im Jahreskreis sehr. aber der Winter ist mir einfach zu lang.

Und - um ins gleiche Horn wie die Jammerer und Klimaexperten zu stoßen: Die Winter sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Denn der Schnee zeigt sich in manchem Winter nur noch sehr zögerlich und die weiße Winterlandschaft weicht die längste Zeit dem Schneematsch. Wenn es überhaupt soweit kommt, denn mancher Winter präsentiert sich überhaupt nicht im weißen Kleid.


Darum freut es mich umso mehr dieses Jahr schon zum zweiten Mal den Winter in einer wärmeren Gegend ein bisschen abkürzen zu können. Lieber mit Badehose vor dem Bungalow unter Palmen liegen statt mit Daunenjacken und Frostbeulen auf den Bus warten. 

Der Winter hat schon auch seine schönen Seiten - aber wenn ich wählen kann, entscheide ich mich für die Wärme. Wie ist das bei Dir? Bist du Winterfan oder eher Sonnenanbeter?

Balkonabbruch: So funktioniert es mit Betonsägen

Mein Balkon wurde erst vor einigen Jahren saniert - darum bin ich mit ihm sehr zufrieden und er ist baulich gut in Schuss. Wer seinen Balkon verändern oder abbrechen will, sollte sich aber frühzeitig darüber Gedanken machen. Eine gute Möglichkeiten ist diese Arbeit mit einer Betonsäge zu erledigen. Doch welches Werkzeug ist für welchen Einsatzbereich am besten geeignet?

Die Summe der Verfahren zur Trennung von Beton lässt sich unter dem Begriff Betonsägearbeiten subsummieren. Der Arbeitsprozess wird dabei durch kreisförmig, waagerecht oder senkrecht verlaufende Bewegungen des Arbeitsmittels, d.h. Sägering - und blatt, erzielt.

Betonsägen sind in unterschiedlichen Modellen sowie mit unterschiedlichem Zubehör erhältlich. Ein Beispiel stellen die mit Industriediamanten besetzten Sägeblätter zur effizienten Trennung besonders widerstandsfähiger Betonklassen dar.

Werkzeuge

Für Betonsägearbeiten werden u.a. Seilsäge, Hydraulikschwertsäge, Radialsäge, Betonkettensäge oder Wandsäge eingesetzt. Deren Funktionsfähigkeit basiert zumeist auf hydraulischem Antrieb sowie elektronischen Steuerungskomponenten.


Die gesetzlichen Anforderungen - DIN, EN - führten zur Konzipierung ausgereifter Sicherheitssysteme für Betonsägen. Zu diesen zählen Schutzabdeckungen, Abschaltmechanismen bei Überlastung sowie Luftfilter.

Hochleistungsfähige Sägesysteme führen Betonsägearbeiten besonders effektiv mit einem Vorschub zwischen 30 und 50 m/sec aus. Weitere Vorteile dieser Maschinen liegen in der sauberen Schnittführung ohne Ausbruchkanten, im flexiblen Einsatz, in der hohen Funktionalität sowie im durchdachten Bedienungskomfort.

Ringsäge versus Wandsäge

Mit den Schneidringen einer Ringsäge wird ein runder Schnittverlauf erzeugt. Dieser kann kreisförmig, oval oder in Kurven verlaufen. Dagegen führt der Einsatz von Sägeblättern in einer Wandsäge bei Betonsägearbeiten zum geraden Schnitt.

Viele Wandsägen werden zum Transport zerlegt. Mit besonderem Zubehör lassen sich einige Modelle der Wandsäge sogar auf einem Werkzeugtisch montieren. Dieser gleitet als Basis des Werkzeugs sicher auf Schienen. Dagegen sind viele Ringsägen zum Trennschleifer umrüstungsfähig. Auf diese Weise wird das Werkzeug multifunktional.

Beide Modelle, Wand- und Ringsäge, bewältigen Betonsägearbeiten effektiv sowie erschütterungs- und lärmminimiert.