Arche Noah Pflanzenmarkt
Die Hängenden Gärten von Salzburg
Die Idee kam mir, als ich vor einiger Zeit von "Square Foot Gardening" oder auch "Square Meter Gardening" las. Dabei werden auf einem Quadratmeter die unterschiedlichsten Sachen angebaut. Es gibt bestimmt auch noch andere Regeln, die mich aber für mein Projekt nicht weiter interessierten.
Ich wollte einmal den Versuch machen, Pflanzen aus dem Samen ziehen und nicht schon fertige Pflanzen zu kaufen, die man dann nur noch einsetzt. Außerdem war das nächste Kriterium Bio-Samen zu verwenden. Wenn mir die Frucht schmeckt, kann ich deren Samen im nächsten Jahr wieder einsetzen. Leider ist das Saatgut im Geschäft Hybrid-Saatgut, die ausgebildeten Samen in der Pflanze sind dann unfruchtbar. Die Früchte sehen zwar toll aus, der Geschmack bleibt aber auf der Strecke. Kennt Ihr das nicht, dass Gemüse früher einen viel intensiveren Geschmack hatte? Bio-Samen habe ich von meiner Mutter und über den Verein Arche Noah beim Biohof Lassnig-Oberbichl in St. Martin an der Raab bekommen.
Ach ja - und das wichtigste: Die Früchte möchte ich auf meinem Balkon im 5. Stock pflanzen. Schließlich habe ich sonst keine "Anbauflächen" zur Verfügung. Aber das ist andererseits gerade das Spannende: Was ist auf so einer kleinen Fläche möglich? Was wächst? Wie schnell stoße ich an die Grenzen des Machbaren?
Derzeit sieht die Lage noch gut aus: Mit einigen guten Tipps von Verwandten, Bekannten und Freunden sind die ersten Pflanzen schon recht kräftig. Ich habe Cocktail-Tomaten, Zucchini, Chinesische Landgurken und Käferbohnen (eh klar, als gebürtiger Steirer) in Anzucht-Töpfchen gesetzt, sie sind schon weit fortgeschritten. Der Paprika (Sorte Neusiedler Ideal) will leider überhaupt nicht wachsen. In meiner "Verzweiflung" habe ich das gesamte Saatgut in das Anzucht-Töpfchen geschüttet. Aus etwa 25 Samenkörnern ist nun ein kleines Pflänzchen aufgegangen - ich bin mir noch nicht sicher, ob es eine Paprika-Pflanze oder Unkraut ist.
Dafür gibt es auch weitere Erfolgsmeldungen: Die Gartenkresse kann schon geerntet werden. Der Salat (im Bild links vorne) schaut auch schon ganz zart aus der Erde. Der Lollo-Rosso ist noch gar nicht zu sehen.
Zucchini und Gurken wurden bereits in die linke, hintere Box ausgesetzt. Vorne rechts sind Ruccola und Radieschen angesäht, Steckzwiebel sind in in einem Teil der hinteren, rechten Box. Die restliche Fläche kann noch bepflanzt werden.
Damit sich keine Staunässe bilden kann, wurde Löcher in die Boxen gebohrt und als unterste Schicht kleine Steine eingelegt. Über eine Rinne kann die Staunässe abfließen.
Nun heißt es fleißig gießen, abwarten und hoffen, dass alles schön wächst. Das Risiko, dass noch ein paar Frost-Tage kommen, schätze ich eher gering ein. Außerdem ist die Lage am Balkon sehr geschützt.
Virtuelle, reale Nachbarschaften
- Sonja & Rochus
Wandergalerie-Projekt in Salzburg - Sonja
Wechseljahre-Beratung - Gerlinde
mit den wohl nettesten und unterhaltsamsten Geschichten rund um Familie und Kinder.
Web 2.0 für Anfänger...
Virtuelle Reise-Verlängerung
Aber das Schöne ist, übers Internet kann man mit den lieben Bekannten weiter reisen - sofern man rechtzeitig um die Blog-Adresse gefragt hat.
Carolina ist gerade in Tibet bzw. Nepal - so genau kann ich das nicht sagen, da der Blog leider in Schwedisch verfasst ist. Wir hatten eine schöne Zeit in der Mongolei und auch in Peking. Es lohnt sich auf jeden Fall in ihrem Blog vorbeizuschauen, denn dort gibt es regelmäßig faszinierende Fotos aus Asien zu sehen!
Und ich? Ich sitze hier in Salzburg und hoffe darauf, dass sich die Wolkendecke wieder bald lichtet. Denn nur so kann man am Balkon die Abendsonne genießen, von fernen Ländern träumen und mit den anderen im Gedanken mit auf Reisen sein :-)
Jetzt geht's los!
Nun starte ich in die zweite Runde beim Thema Blog. Allerdings diesmal ohne Rucksack - dafür gemütlich mit dem Laptop auf meinem Balkon. Diesmal hat mich das Buch von Holm Friebe und Sascha Lobo Wir nennen es Arbeit neugierig gemacht. Im Kapitel "Kommunizierende Röhren" werden Blogs, Twitter & Co. im Detail vorgestellt. Wieder mal bin ich skeptisch: Sollte ich den Versuch wagen und einen regelmäßigen Blog starten? Wird meine "Ergüsse" überhaupt jemand lesen?
Wie Du siehst, habe ich mich bereits entschieden: Ich werde weiter bloggen - aber möchte meine Leser nicht langweilen. Mal sehen, ob und mit welchen Themen mir das gelingt. Auf jeden Fall wird es interessant werden, diese Kommunikationswege einmal auszuprobieren. Spannend, was damit (angeblich) alles möglich ist. Hier gibt's den ersten Selbst-Test ;-)
Im Gegensatz zum Reisetagebuch gibt es jetzt auch eine Kommentar-Funktion. Sollte sich also schon jemand in meinen Blog verirrt haben - ich freue mich auf die ersten Kommentare!
