Meine ersten Erfahrungen mit einer Blog-Parade waren nicht sonderlich aufregend. Die Aktion von Hasenfarm ist einfach im Sande verlaufen - kein Finale, nichts.
Nun bin ich über eine neue Blogparade bei Genuss-Test zum Thema "Industrielle Lebensmittel" gestolpert.
Nun bin ich über eine neue Blogparade bei Genuss-Test zum Thema "Industrielle Lebensmittel" gestolpert.
Ich bin dabei - und los geht's:Als leidenschaftlicher Selbstkocher habe ich ein gespaltenes Verhältnis zu industriell gefertigten Lebensmitteln. Ganz drumherum kommt man natürlich nicht, und manchmal findet man sogar richtig gute Produkte.
In dieser Blogparade möchte ich eine kleine Umfrage starten, wie die Blogosphäre über dieses Thema denkt.
1. Welchen Anteil haben Fertiggerichte an Deiner Ernährung ? Welche sind das?
Der Anteil von Fertiggerichten ist bei mir relativ gering. Komme ich mal spät von der Arbeit und habe "Null Bock" zu kochen gibt es eventuell einmal eine Tiefkühlpizza oder selbst gekochte und danach eingefrorene Produkte. Selten landen auch "Fischstäbchen" auf dem Teller. Sind Sitzungen und Arbeit bis spät in die Nacht angesagt, nehme ich manchmal auch ein Fertiggericht mit in die Arbeit.
2. Verwendest Du beim Kochen Hilfsprodukte wie z.B. *&$%-Fix oder Soßenpulver?
Bis auf den klassischen Suppenwürfel oder Gemüsesuppen-Pulver werden in meiner Küche keine Hilfsprodukte verwendet.
3. Verwendest Du “Convenience”-Produkte wie z.B. vorgeschnippelte Salate aus der Tüte oder Tiefkühl-Gemüsemischungen?
Wenn Tiefkühlgemüse als "Convenience"-Produkt zählt, wird dies vor allem im Winter verwendet. Dazu gehören für mich zB. Gemischtes Gemüse, Cremespinat und Rotkraut.
4. Läßt Du Dich durch Werbung beim Einkaufen “inspirieren”?
Ja, doch. Zwar fahre ich wegen eines attraktiven Produkts nicht "hunderte Kilometer". Aber wenn es bei meinen "Stammgeschäften", die in der Nähe von der Wohnung und der Arbeitsstelle liegen, gute Angebote gibt, werden diese gekauft. Natürlich nur dann, wenn ich sie auch brauchen kann und sie in mein "Beuteraster" passen ;-)
5. Bist Du einzelnen Marken treu oder eher experimentierfreudig?
Wenn ich mit bestimmten Marken und Produkten zufrieden bin, bleibe ich diesen in der Regel auch treu.
6. Welchen Stellenwert haben Bio-Produkte für Dich?
Ich kaufe sowohl Bio-Produkte als auch herkömmliche Ware. Wichtig ist für mich, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Bio-Produkten auch stimmt. Generell achte ich beim Einkauf auf Produkte aus der Region - egal ob Bio oder nicht.
Ich gebe den "Ball" gleich mal weiter: Wie sieht das bei Euch aus? Verwendet Ihr viele Fertiggerichte in der Küche?

5 Kommentare:
Also ich schließe mich Deiner Aussage an, Gerry... Bin auch sehr bewußt beim Einkaufen, esse kaum Fwertiggerichte, außer dass ich den besagten Suppenwürfel und das praktische Fix-Einbrenn verwende! Ich muss aber Einspruch zu folgenden Fragen im Test erheben, die Nicht-Bio-Produkte bzw. Tiefkühlgemüse als schlecht darstellen... Tiefkühlgemüse ist wesentlich gesünder als jenes im Regal, da es gleich nach der Ernte schockgefroren wird und somit viele Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben... Man kann ja zu heimischen Produkten greifen! Während bei Gemüse im Regal, auch wenn es saisonal aus Österreich und relativ frisch ist, eigentlich sobald es den Kühlwagen verläßt, der Vitaminanteil sofort gegen null sinkt. Weiters habe ich vor wenigen Tagen von einer Studie gehört, wonach Bio-Produkte nicht mehr Nährstoffe haben als andere bzw. Nicht-Bio-Produkte keine schlechteren Substanzen beinhalten als Bio-Produkte!
Liebe Grüße GRETL
Also ich muss hier kurz einen Einwand machen: Besagte Studie bezieht sich nur auf den Nährwert. Warum soll auch der Nährwert von Biogemüse höher sein als der von konventionellem? Was aber nicht berücksichtigt wurde, ist die Langzeitwirkung von konventionellem Gemüse auf Mensch und Umwelt. Also Pestizide, Insektizide etc. In dieser Hinsicht unterscheiden sich Bio und konventionell sehr wohl. Nach einem Monat mit Pestiziden wirst die Gesundheit nicht großartig leiden, aber nach 20 Jahren voller Pestizide in der Nahrung sehr wohl. Das alles wird leider in allen Berichten zur Studie unterschlagen. Fragt sich wieder einmal, wer die Studie in Auftrag gegeben und bezahlt hat.
Liebe Grüße, Margit
@Gretl: Ich habe grade noch mal nachgeschaut: Wo werden Nicht-Bio-Gemüse und Tiefkühlgemüse als "schlecht" dargestellt? Die Fragen sind doch ganz wertfrei gestellt. Tiefkühlgemüse hat sicher im Winter eine gute Daseinsberechtigung. Frisches Gemüse würde ich, wenn es nicht zu lang gelagert wurde, trotzdem bevorzugen. Es stimmt, dass sich die Vitamine mit der Zeit bei der Lagerung verringern, aber das geht nicht so extrem schnell. Glücklich sind bestimmt jene, die ihr Gemüse direkt aus dem Garten holen können :-)
@margit und @gretl: Bezüglich Bio und Nicht-Bio-Gemüse denke ich auch, dass man sich vorrangig die Frage nach der Belastung mit Pestiziden stellen muß. Mit "functional food" könnte man den Nährwert von bestimmten Produkten ja sogar erhöhen - was bei Bio ebenso wenig gewünscht ist. Wünschenswert wäre es, wenn Produkte generell Umwelt- und Menschenverträglich ohne extremen Chemiekeulen im Einsatz angebaut werden würden.
Bla, bla bla, ...Ihr seid´s jo sovül g´scheit :-)
@gretl: Nana...nur ned gleich zicken, bloß weil wer anderer Meinung ist...
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